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Weiber und andere KataStrophen

Weiber

Christopher Ray  * 1998

Weiber - und das mein ich ehrlich
Find ich eigentlich entbehrlich

Gott möge dich vor jenen retten
Die so anhänglich wie kletten
Lebenslänglich bei dir weilen
Um dein leben aufzuteilen

Morgens dich zur arbeit schicken
Abschied mit nem kuss - nem dicken
Lächeln - alles sei in butter
Karikieren deine mutter

Auf der arbeit wird das ganze
Dominiert von der emanze
Die - es sei ihr unbenommen
Deinen männerjob bekommen

Dominiert dich permanent
Das macht dich fast impotent
Und dann stellst du fest - voll grauen
Treibt sie es auch noch mit frauen

Abends sitzt du in ner Bar
Und siehst all die Weiber da
Die ein gut betuchter mann
Sich für stunden mieten kann

Kaufst dir dann von deinen Spesen
Etwas sex mit diesen wesen
Kurz danach wirst du schon wissen
Hast dich selber angeschissen

Diese zehn-minuten-sache
War tatsächlich keine rache
An den frau´n in deinem leben
Nee - da lagst du voll daneben

Schaust dich jetzt im spiegel an
Siehst dort ganz genau den mann
Der - weil er nie nachgedacht
Aus allen frauen weiber macht

Und die moral von der geschicht
Find sie heraus - ich sag sie nicht