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Allein
Christopher Ray
1.
Mai 2009
Manchmal fühl ich mich allein
sie sagt das könne garnicht sein
Ich wär ihrer sie wär mein
Nirgends raum für ein allein
Ich muss lachen
Denn sie hat -so wie immer- einfach recht
Es betrifft ja nur die sachen
Die ich ganz gern ändern möcht
Dass ein mensch einfach ein mensch ist
Die stimme und sein menschsein zählt
Dass man ihn nicht an dem geld misst
Das er hat oder das fehlt
Stattdessen entwürdigende fragen
Bei der ba oder den argen
Und der politiker geschwafel
Der canossagang zur tafel
Das kann doch nicht alltag sein
So steh ich auf und misch mich ein
Jetzt seh ich an ihren augen
Auch bei den dingen die nichts taugen
Muss ich tatenlos nicht sein
Ich bin tatsächlich nie allein
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